Erklärvideo selbst erstellen

selber machen

Sie möchten sich in Eigenregie an die Erstellung eines Erklärvideo wagen?

Nachfolgend erhalten Sie einige Tipps dazu:

Eines vorweg: Versuchen Sie sich knapp zu halten. Die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer ist kurz bemessen. Auch das genialste Erklärvideo verliert bei 7 Minuten Spielzeit Zuschauer und Ihre Botschaft würde nur halbgehört. Also keine Panik. Ein Erklärvideo soll meistens Aufmerksamkeit generieren und den Pull-Effekt der Nutzer aktivieren, weiterführende Detailinfos können z.B. auf zusätzliches Infomaterial auf Ihrer Webseite ausgelagert sein. Die populärste Erklärvideo Spielzeit liegt bei 1:30 Minuten. Je kürzer desto besser, das Maximum liegt bei ca. 2:30 Minuten. Für manche Erklärvideos (gerade im eLearning-Bereich) können auch längere Spielzeiten sinnvoll sein, sie bilden jedoch eher die Ausnahme.

Los geht’s!

Stellen Sie sich folgende Fragen und beantworten Sie sie:
Welches Problem haben meine Kunden? Wie löst mein Produkt oder meine Dienstleistung dieses Problem? Wie genau löst es dieses Problem?
Welche Personen sind meine Zielgruppe und zu welcher Handlung möchte ich sie mit dem Erklärvideo bringen? Möchte ich ein Erklärvideo mit einem handelnden Charakter (z.B. „Das ist Peter“) oder eher eine neutrale Erklärung ähnlich einer Bedienungsanleitung?

Nun geht es ans Storytelling und Storyboard:
Formen Sie aus Ihren Antworten die Story – also den Sprechertext – Ihres Erklärfilms. Starten Sie, wie oben aufgeführt mit der Problemnennung, über die Lösunsvorstellung bis hin zur genaueren Erläuterung der Lösung. Wählen Sie dazu einen handelnden Charakter oder schreiben Sie im Stil einer neutralen Erläuterung. Den Abschluss bildet eine Handlungsaufforderung, z.B. der Aufruf anzurufen, sich anzumelden oder einen Beratungstermin zu vereinbaren.
Bebildern Sie Ihren Sprechertext mit Skizzen der Szenen, die dazu im Video ablaufen sollen. So erhalten Sie ein finales Storyboard, dass Ihre Basis bildet für die Animation des Erklärvideo.

Holen Sie sich Feedback.
Geben Sie Ihren Text während der Storyboard-Erstellung öfters anderen Personen zum lesen. Am besten Personen die noch kein Hintergrundwissen zu Ihrem Produkt besitzen. Verstehen Ihre Leser Ihre Botschaft? Nehmen Sie Lob aber auch Kritik auf um weiter an Ihrem Erklärvideo Text zu feilen.

Animieren Sie Ihr Erklärvideo.
Das Storyboard steht und wartet nur noch darauf zum Leben erweckt zu werden? Im Netz stehen Animationsbaukästen, wie GoAnimate zur Verfügung mit denen Sie selbst Animationen erstellen können. Beachten Sie jedoch: Oftmals enthalten die dort erstellten Erklärvideos eine Werbeeinblendung des Anbieters oder bieten nur eine geringe Videoauflösung. Für Entfernung des Logos oder höhere Auflösung muss eine monatliche Gebühr bezahlt werden. Auch muss bedacht werden, dass diese Baukästen und Ihre Illustrationen in Erklärvideos tausender anderen Firmen weltweit verwendet werden. Individualität ist hier nicht möglich.

Sprecher
Und nun stellen Sie sich ans Mikrofon! Nein lieber nicht, es sei denn Sie sind ausgebildeter Profi. Vermeiden Sie den Hobbycharme eines Laiensprechers und buchen Sie Ihren Sprecher über sogenannte Sprecherportale, wie z.B. Bodalgo.

Erklärvideo selbst erstellen vs. Erklärvideo Agentur

Das Selbsterstellen eines Erklärvideos ist günstiger als eine Agentur. Jedoch benötigen Sie auch viele Stunden Arbeit, die Sie für die Erstellung der Story, die Animation und die Einarbeitungszeit in die Animationssoftware aufwenden müssen. Zeit die Ihnen dann für Ihr Kerngeschäft fehlt.

Wenn Sie schneller an Ihr Ziel kommen möchten, ist der Weg über eine Erklärvideo Agentur besser. Hier kümmern sich Profis um ein durchdachtes Storytelling, dass auf Ihr Produkt und Ihre Zielgruppe optimiert ist. Kreative Köpfe entwickeln Ihre individuellen Illustrationen und können auch manch ausgefallenen Wunsch umsetzen, für ein Erklärvideo so einzigartig, wie Sie selbst.

Sie möchten sich unverbindlich näher beraten lassen? Melden Sie sich über’s Kontaktformular.

STRÖER Messe Videodisplay

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STRÖER Messe-Videodisplay Formate

Mit Körperformen EMS-Studio auf der FIBO

Die EMS-Studiokette Körperformen war auf der diesjährigen FIBO Messe vertreten.

Passend dazu wurde ein Set verschiedener Messe-Videoformate erstellt:

  • Messe Standvideo
  • Ströer U-Bahn Public Video: Infoscreen Video
  • Ströer Portraitformat Public Video: Station Video

Viele Messebesucher kommen per Zug oder ÖPNV

Städtewerbung / Außenwerbung an Bahnhöfen und U-Bahnsationen des Messestandortes holen den Besucher gleich bei seiner Ankunft ab

Städtewerbung mit Video

U-Bahnwerbung mit Erklärvideo

Displaywerbung mit Video – Egal ob U-Bahn, Messe oder Kino.
Sie benötigen auch verschiedene Werbeformate für Ihre Videoanzeigen? Melden Sie sich einfach über die Kontaktseite.
Oder informieren Sie sich auf der Produktseite Messefilm.

Weitere Infos zu den Ströer-Videowerbeformaten finden Sie auf der Ströer-Firmenwebseite.

Datenschutzgrundverordnung mit E-Learning

DSGVO

Europäische Datenschutzgrundverordnung ab Mai 2018

Mit Erklärvideos bereiten Sie Ihre Mitarbeiter bestens vor

Gestärkte Nutzerrechte

Ab Mai 2018 gilt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ziel ist es Europas Datenschutzrecht zu vereinheitlichen und die Nutzerrechte zu stärken.

Nutzer haben nun leichteren Zugang zu Ihren Daten. Sie haben das Recht zu erfahren, welche Daten über sie gesammelt werden. Weiter werden sie nun noch besser informiert, wenn ihre Daten möglicherweise gehack wurden und kann so noch besser Schutzmaßnahmen ergreifen.

Daten gehören dem Nutzer, nicht dem betreffenden Internetdienst. Auch das Recht, als Nutzer seine Daten löschen zu lassen ist gestärkt worden.

Tipps für Unternehmen

Für Unternehmen ist zu beachten: Es sind höhere Bußgelder möglich, die an die Umsatzzahlen gebunden sind. US-Unternehmen sind ebenfalls an die EU-DSGVO gebunden.

Natürlich müssen Unternehmen nun schnell auf diese Neuerungen reagiern, Anpassung in ihrer Arbeit vornehmen und Mitarbeiter schulen.

VIDEO & KOMMUNIKATION SabineSarfert.de unterstützte https://www.iitr-elearning.de bei Realisierung ihres eLearning-Angebotes. Hier finden Sie zertifizierte Schulungsmodule, wie:

  • Verarbeitung personenbezogener Daten
  • Umgang mit Bewerberdaten
  • uvm.

DSKitMit angeboten wird ein Datenschutz-Kit in 2 Sprachen und in je einer Ausführung für größere und für kleinere Unternehmen. Die Software unterstützt Sie bei der korrekten Implementierung der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung in Ihrem Unternehmen.

Agiles Projektmanagement mit Trello und Asana

Agile Erkärfilm Produktion

Agiles Projektmanagement mit Trello und Asana

Ihre ersten Schritte mit Scrum und Kanban

Agiles Projektmanagement ist gefragter denn je. Im Vergleich zum klassischen Projektmanagement lassen sich Projekte schneller und flexibler umsetzen.

Mögliche Stolpersteine während des Projekts lassen sich unkomplizierter handhaben. Langwieriges, kostenintensives Um- und Neuplanen wird durch die agile Arbeitsweise vermieden.

Aber „agil“ heißt nicht „ungenau & locker“. Festgelegte Regeln für agiles Arbeiten sorgen für optimale und durchdachte Projektabläufe.

Trello und Asana kennenlernen

Scrum und Kanban sind agile Arbeitsmethoden. Kanban – genauer gesagt das Kanban-Board – ist auch Bestandteil von Scrum und wird dort im Rahmen weiterer Scrum-Arbeitsroutinen verwendet.

Machen Sie den ersten agilen Schritt und erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie agil mit einem Kanban-Board arbeiten.

Dabei lernen Sie die zwei bekannten Projektmanagement-Tools Trello und Asana kennen.

agiles erklärvideo coaching

Das Board und seine Listen/Phasen

Um zu erklären, wie man mit einem Kanban-Board arbeitet, schauen wir uns zunächst Trello an.

Ein Board besteht aus Listen, die die Phasen des Fortschritts darstellen. Im agilen Projektmanagement sind das die folgenden Phasen:

  • To-Do
    Alle Aufgaben die erledigt werden müssen, aber noch nicht begonnen wurden.
    Speziell in „Scrum“ kennt man diese Phase auch unter dem Namen „Backlog“.
  • In Arbeit
    Sobald mit einer Aufgabe begonnen wird, wird sie auf „In Arbeit“ gezogen.
    Oft wird diese Phase auch genannt: „In Progress“.
  • Bitte Feedback
    Diese Aufgaben, die bereits erledigt wurden, aber noch nicht vom Auftraggeber freigegeben wurden.
    Diese Phase kennt man auch unter dem Namen: „To verify“.
  • Erledigt/Freigegeben
    Erledigte Aufgaben, die zudem auch freigegeben wurden, liegen in dieser Liste.
    Man kennt diese Phase auch unter dem Name: „Done“.

Board für agiles Erklärvideo

Um in den Genuss der Vorteile agiler Arbeitsweise zu kommen, ist es wichtig sich an die festgelegten Arbeitsschritte zu halten:

Es wird nur freigegeben, was wirklich zu 100% in Ordnung ist, ansonsten geht es wieder „In Arbeit“. Kein „Das ist ok, ABER nur noch…“

Karten/Aufgaben verteilen

Innerhalb der Projektphasen (also auf den Listen) werden Aufgabenkarten hin- und hergeschoben.

Im agilen Projektmanagement von VIDEO & KOMMUNIKATION SabineSarfert.de sind für den Kunden vor allem die Phasen „Bitte Feedback“ und „Erledigt/Freigegeben“ interessant.

Kommentar mit Feedback zu Erklärvideo
Die Aufgaben-Karte

Beispielprojekt: Das agile Erklärvideo

Stellen Sie sich vor, Sie produzieren mit VIDEO & KOMMUNIKATION SabineSarfert.de einen Erklärfilm.

Nachdem der Texter den Sprechertext erstellt hat, liegt die Aufgabenkarte namens „Sprechertext“ in der Liste „Bitte Feedback“. Jetzt sind Sie an der Reihe.

Klicken Sie einfach auf den Titel der Aufgabenkarte (NICHT auf das Stift-Symbol, das bei Mausbewegung am Titel rechts erscheint).
Es öffnet sich die Karte und Sie können Ihr Feedback als Kommentar posten. Sie können Ihr Feedback auch in ein Word-Dokument schreiben und als Anhang (rechte Spalte unter „Hinzufügen > Anhang“) hinzufügen.

Nachdem Sie Ihr Feedback eingetragen haben, schieben Sie die Karte zurück auf „In Arbeit“, der Texter wird Ihre Wünsche nun einarbeiten.

Oder ist alles ok, mit dem Sprechertext? Super! Dann schieben Sie die Karte nach rechts in die Liste „Erledigt/Freigegeben“. Der Texter und Konzepter wird sich nun an die nächste Aufgabe der To-Do-Liste machen und das Storyboard erstellen.

Natürlich können in einer Liste mehrere Aufgabenkarten liegen. Denn Aufgaben werden ja nicht nur nach einander erledigt, sondern oft wird auch parallel an mehreren Aufgaben gearbeitet

Weitere Funktionen

Jetzt kennen Sie bereits ein Grundwerkzeug agilen Arbeitens – Das Kanban-Board.

Speziell das Projektmanagement-Tool Trello bietet aber natürlich noch viel mehr Funktionen.

Klicken Sie dazu, wie eben auf den Name der Karte, ODER rechts daneben auf das Stift-Symbol.

  • Labels
    Markieren Sie Ihre Karten farbig um einen besseren Überblick zu waren.
  • Checkliste
    Erstellen Sie innerhalb der Karte eine Checkliste mit einzelnen Punkten zum Abhaken. Dazu gibt es eine praktische prozentuale Fortschrittsanzeige.
  • Frist
    Für zeitgebundene Aufgaben vergeben Sie eine Fristangabe.
  • Beobachten
    Optimal, wenn Sie an mehreren Boards und Projekten teilnehmen. Auf diesem Wege bekommen Sie eine Benachrichtung zur beobachteten Aufgabe.

Das Board in Asana

Asana ist noch etwas umfangreicher als Trello, aber auch hier begegnet Ihnen wieder das Organisationsprinzip des Kanban-Board.

Asana arbeitet standardmäßig mit einer Listenansicht. Die Board-Ansicht können Sie nur anfangs beim Erstellen eines neuen Projektes wählen. Klicken Sie dazu links unter „Projekte“ auf „+ > Layout > Board„.

Beide Tools, Trello und Asana, sind in Ihren Basisfunktionen übrigens kostenlos.

agiles Board in Asana

Mehr erfahren

Sind Sie interessiert an agilem Projektmanagement, an Erklävideo und Webdesign? Dann nehmen Sie Kontakt auf.

Usecase: Robert-Koch-Institut nutzt Videoanalytics

Erklärvideo-Analytics Fallstudie

Das Robert-Koch-Insitut arbeitet auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention. Es ist eine zentrale Einrichtung der Bundesregierung.
Die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten gehört zu Ihren Tätigkeiten, sowie die Erhebung von Daten und das Erarbeiten von Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölerung.

Im Rahmen der IMIRA-Machbarkeitsstudie für eine multilinguale Feldbegehung setzt das Institut auf Videoanalytics und die Unterstützung von VIDEO & KOMMUNIKATION SabineSarfert.de

Das Projekt

Kurze medizinische Erklärfilme wurden in mehreren Sprachen – z.B. polnisch, arabisch, türkisch – verschiedenen Zuschauern vorgespielt.
Durch die Analyse des Zuschauerverhaltens, z.B. zu Faktoren wie:

  • Wie lang schauen sie das Video?
  • Welche Stellen des Videos schauen sie mehrmals?
  • An welchen Stellen des Video steigen sie wohl möglich aus.

sollten Erkenntnisse über mögliches Optimierungspotenzial der Videos gewonnen werden.

 

Die Analyse

Übersichtliches Projektmanagement

In einer übersichtlichen Projektansicht wurden die Erklärvideos in den benötigten Sprachen hochgeladen, gruppiert und später den Probanden vorgespielt. Video trackin Übersicht

Analyticergebnisse allgemein

Nachdem zahlreiche Zuschauer die Videos gesehen haben, liegt aufschlussreiches Datenmaterial zum Zuschauerverhalten vor. Die Daten sind zum Schutz der Zuschauer selbstverständlich ohne konkrete Personendaten erfasst. Filterbar nach Abspielzeitraum können nun für alle Erklärvideos interessante Faktoren ausgewertet werden, wie Abspielhäufigekeit und Engagement (also inwieweit schauten die Zuschauer das Video bis zu Ende an).

     Videotracking Projekt in der Übersicht

 

Ergebnisdetails pro Video

Aber wie genau ist das Zuschauerverhalten beim einzelnen Video? An exakt welchen Stellen sind sie ausgestiegen oder haben die Stelle mehrmals angeschaut?

Die Detailanalytics pro Video geben hier noch genauer Auskunft. Farbige Heatmaps zeigen welche Stellen nur einmal (grün) und welche mehrmals (rot) geschaut wurden. Ein interaktiver Graph bildet diese Ergebnisse direkt auf das Videobild ab um fragliche Videostellen noch exakter identifizieren zu können.

Zuschauer Analyse für ErklärvideoFazit

Videoanalytics sind eine Möglichkeit um Ihre Zuschauer noch besser kennenzulernen und Ihre Videoinhalte noch besser auf Ihr Publikum abzustimmen. Eine weitere unserer Fallstudien finden Sie übrigens hier: Fallstudie Flyeralarm

Möchten auch Sie Videoanalytics für Ihr Erklärvideo, Unternehmensfilm oder Ihre Social Media und SEO-Strategie einsetzen? Dann lassen Sie sich jetzt beraten.