Anforderungs­management Summary

Zahnrad und Anforderungsliste mit Daumen hoch

Ein gutes Produkt soll die Lösung für ein bestehendes Problem sein. Die Lösung soll dabei einfach bedienbar sein, denn was nutzt einem ein hochkomplexes, funktionsüberladenes Produkt, das kein Nutzer bedienen kann und möchte. Um eine gute Lösung zu entwickeln, muss man die Bedürfnisse und Anforderungen seiner Nutzer kennen.

Anforderungsmanagement oder auch genannt „Requirements Engineering“ befasst sich mit der Behandlung von Anforderungen, von der Erfassung und Spezifizierung, über die korrekte Implementierung bis hin zur Verwaltung und dem Versionsmanagement.

Diese Summary richtet sich an Projektmanager und Produktmanager von IT- und Softwareprojekten und soll eine kurze Zusammenfassung über das Requirements Engineering sein. Sie orientiert sich am International Requirements Engineering Board (IREB). Bitte informieren Sie sich zum vollen Verständnis des Themas gern noch intensiver, z.B. durch die unten genannten Literaturempfehlungen.

Die Anforderung

Es gibt 3 Sichtweisen auf Anforderungen:

Marktanforderungen sind Anforderungen bzw. Bedürfnisse des Kunden bzw. Benutzers. Es sind die Ziele, die der Nutzer mit den Produkt erreichen will. Es ist das „Warum“ ein Produkt überhaupt entwickelt wird. Dabei ist zu beachten: Die Anforderungen sind in der Sprache des

  • Marktanforderungen sind Anforderungen bzw. Bedürfnisse des Kunden bzw. Benutzers. Es sind die Ziele, die der Nutzer mit den Produkt erreichen will. Es ist das „Warum“ ein Produkt überhaupt entwickelt wird („Lastenheft“). Dabei ist zu beachten: Die Anforderungen sind in der Sprache des Kunden formuliert, es können Widersprüche oder Inkonsistenzen auftreten. Wichtig ist hier, zu ermitteln, was sind wirkliche geschäftlich relevante Bedürfnisse des Kunden und was nur eine unerfüllbare Wunschsammlung.
  • Produktanforderungen sind die funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen, an ein Produkt (Produkteigenschaften). Es ist das „Was“ der Benutzer mit dem Produkt machen kann und wie die Marktanforderungen letztlich in ein konkretes Produkt umgesetzt werden. Sie werden im Pflichtenheft dokumentiert.
  • Komponentenanforderungen sind konkrete (Software-)Anforderungen, die dem Programmierer beschreibt, was genau er umsetzen soll, z.B. Komponenten, Technologien oder Algorithmen. Komponentenanforderungen sind die Verfeinerung der Produktanforderungen, also „Wie“ der Programmierer das Produkt entwickeln soll.

Während Marktanforderungen noch zum Problem gehören, sind Produkt- und Komponentenanforderungen etwas genauer spezifiziert und damit bereits Teil der Lösung.

Es gibt 3 Arten von Anforderungen, Innerhalb dieser existieren natürlich wieder verschiedene Sichtweisen, die des Kunden und die des Programmierers.

  • Funktionale Anforderungen
    • Aus Nutzersicht, z.B. Dienstleistungen, Anwendungsfälle
    • Aus Programmierersicht, z.B. Softwarearchitektur, Stromversorgung
  • Qualitätsanforderungen
    • Aus Nutzersicht, z.B. Usability, Performance
    • Aus Programmierersicht, z.B. Wartbarkeit, Plattformunabhängigkeit
  • Randbedingungen
    • z.B. Kosten, Organisation, Gesetze

Tipps

  • Bilden Sie immer sauber die 3 Anforderungssichtweisen Markt-, Produkt- und Komponentenanforderungen, vermischen Sie sie nicht, so gelingt es Ihnen später leichter eine Produktlösung zu entwickeln und auch mögliche spätere Änderungen korrekt in diesen 3 Ebenen abzuhandeln.
  • Unterscheiden Sie bei Ihrer Anforderungsentwicklung zwischen externer Sicht (Marktanforderung, Bedürfnis, Problembeschreibung) und interner Sicht (Produktanforderung, Komponentenanforderung, Lösungskonzept)
  • Beginnen Sie erst mit der Lösung, wenn die Bedürfnisse klar sind.
  • Weisen Sie den Kunden daraufhin, dass die Ermittlung der Anforderungen noch nicht die Vereinbarung zu deren tatsächlicher Lieferung ist.

Der Anforderungsmanagement-Prozess

Nachfolgend finden Sie in kompakter Form die 7. Schritte auf dem Weg zur gelungenen Anforderung. Per Klick auf die einzelnen Schritte der nachfolgenden Liste gelangen Sie zu den dazugehörigen Erläuterungen.

Weiter unten finden Sie zudem Empfehlungen für weiterführende Links und Literatur, die für dieses normalerweise doch recht komplexe und umfangreiche Thema sehr zu empfehlen sind.

  1. Zielgruppen und Interessengruppen identifizieren
  2. Anforderungen ermitteln
  3. Anforderungen spezifizieren
  4. Anforderungen analysieren
  5. Anforderungen validieren
  6. Anforderungen vereinbaren
  7. Anforderungen verwalten

1. Zielgruppen und Interessengruppen identifizieren

  • Notieren Sie alle Interessengruppen, z.B. Nutzer, Geschäftsführer, Controller, Projektmanager, Programmierer. Welche Zielgruppen werden das Produkt wie nutzen, z.B. erfahrener Nutzer, Einsteiger, Produktion, Wartung, Installation, etc..
  • Tragen Sie die Interessengruppen in einer sogenannten Beteiligungsmatrix oder einer Cross-Impact-Matrix ein, Hieraus können Sie ablesen, wie die Bedürfnisse und Ziele der Interessengruppen sind, in Bezug auf das Produkt, aber auch untereinander.
    Oft kristallisieren sich dabei zwei Hauptgruppen heraus, die beide wichtig sind: Solche die sehr detailverliebt und anwendungsorientiert beschreiben und solche die eher mit Blick aufs geschäftliche Ganze, die Lösung für ein Geschäftsziel suchen.
  • Ermitteln Sie zu den erfassten Interessengruppen und Zielgruppen deren jeweilige Nutzungsszenarien:
    • Wie soll das Produkt genutzt werden, was soll es leisten?
    • Was sind dabei Haupt-, was Nebennutzen?
    • Gibt es Schnittstellen zwischen diesen Szenarien? Gibt es dafür bereits Umsetzungsstandards? Nutzen Sie dafür ein ein Kontextdiagramm.
  • Gibt es weitere Interessengruppen, die Sie möglicherweise vergessen haben, wie z.B. Hacker?

Tipps

  • Neben Sie die Kundenperspektive ein und beteiligen Sie ihn in geeignetem Maße am Projekt. Ihr Kunde ist letztlich derjenige, der über den Erfolg des Produktes entscheidet und die Ihre Rechnung bezahlt.
  • Identifizieren Sie die Hauptinteressensgruppen und schaffen Sie „win-win-Situationen“.
  • Jede Interessengruppen sieht meist nur ihre eigenen Anwendungsfälle und Anforderungen. Diese können sich aber miteinander überschneiden. Achten Sie dabei auf ein konsistentes Verständnis für die Anforderungen unter allen Interessengruppen.

2. Anforderungen ermitteln

  • Erfassen Sie die Anforderungen, z.B. durch Kundeninterviews, Marktforschungsstudien, Strategieberater, Marketingabteilungen.
  • Klären Sie daraufhin mit dem Kunden, was er wirklich benötigt und was Sie benötigen (z.B. anfallender Kostenaufwand, technische Einschränkungen). Ggf. können hier einige Anforderungen bereich gestrichen werden.
  • Hinterfragen Sie, ob es wohlmöglich auch noch unbekannte Anforderungen oder wichtige Randbedingungen gibt, die Sie und Ihr Kunde noch nicht kennen. Dies kann z.B. mittels Durchspielen eines Demoszenarios geschehen.
  • Überprüfen Sie welche Anforderungen wie einander beeinflussen bzw. behindern. Gibt es wohlmöglich technische Einschränkungen/Abhängigkeiten?
  • Priorisieren Sie die Anforderungen. Inwieweit zahlt welche Anforderung auf die Wertschöpfung des Produktes ein?
  • Definieren Sie für die Anforderung relevante Qualitätskriterien (z.B. ISO-Standards, Gesetze, KPIs) oder Einschränkungen (z.B. Kosten, Zeit)

Tipps

  • Achten Sie darauf dem Kunden nicht alles zugeben was er will (Wunsch), sondern das was er braucht (Bedürfnis). Vermeiden Sie dabei aber auch, die Bedürfnisse des Kunden erahnen zu wollen.
  • Folgende Methoden helfen bei der lückenlosen Erfassung von Anforderungen:
    • Workshops, Rollenspiele, Brainstorming, Interviews
    • Prototypen, Modelle, Experimente
    • Szenarien, Fallbeispiele, Use Cases, Personas
    • Marktstudien, Marketingumfragen

3. Anforderungen spezifizieren

  • Die bislang noch „lose“ ermittelten Anforderungen werden nun detaillierter betrachtet und strukturiert. Es gibt zwei Perspektiven von Spezifikationen:
    • Anforderungsspezifikationen sind das „Lastenheft“. Sie sind detaillierter umschrieben, im Hinblick darauf, was und wofür sie gemacht sind.
    • Lösungsspezifikation sind das „Pflichtenheft“. Sie sind detaillierter umschrieben im Hinblick darauf, wie sie gemacht werden. Hierzu gehören Produktanforderungen und teilweise Komponentenanforderungen.
  • Jede Anforderung bekommt eine Referenznummer, anhand derer auch spätere Änderungen verfolgt werden.
  • Nutzen Sie dafür User Stories „Als <Nutzer/Wer> möchte ich <Funktion/Was> um / weil <Wert/Warum>“ bzw. Use Cases.
  • Typische Attribute, um eine Anforderung näher zu spezifizieren sind:
    • Referenznummer
    • Version
    • Autor
    • Schnittstelle / Workflow
    • Realisierungsstatus
    • Priorität
    • Aufwand
    • Akzeptanzkriterien

4. Anforderungen analysieren

  • Die Anforderungsanalyse ist die nähere Spezifikation eines Lösungsmodells und damit der erste Schritt zur Lösung. Überprüfen Sie dabei…
  • …Vollständigkeit
    • Sie die Anforderungen komplett?
    • Wurden alle Benutzungsszenarien berücksichtigt?
    • Hat jede Anforderung ihr Qualitäts- und Akzeptanzkriterium?
    • Sind die Anforderungen im vertraglich vereinbarten Rahmen machbar?
  • …Schätzungen
    • Sind die Schätzungen nachvollziehbar und realistisch?
    • Liegen evtl. Unsicherheiten vor?
    • Was wurde nicht geschätzt? Wo traten bei früheren Projekten Probleme auf?
  • …Projekt
    • Gab es bereits ähnliche Projekte?
    • Welche Fähigkeiten und Mitarbeiter werden für das aktuelle Projekt benötigt?
  • …Technologie
    • Sind alle Schnittstellen zu anderen System definiert?
    • Welche neuen Technologien können ggf. eingesetzt werden?
    • Stimmt die Systemqualität?
  • …Lieferanten
    • Sind alle benötigten Lieferanten bekannt? Gibt es ggf. Unteraufträge / Outsourcing oder Ersatzlieferanten?
    • Können alle Liefertermine gehalten werden?
    • Wer kontrolliert die Lieferanten? Wie sind die Haftungsrisiken?

5. Anforderungen verifizieren und validieren

  • Bevor mit der Implementierung der Anforderungen begonnen wird, werden die Spezifikationen auf mögliche Fehler überprüft.
  • Validierung („doing the right things“) überprüft dabei, ob das geplante Produkt auch das gewünschte Bedürfnis adressiert (den gewünschten Nutzen bringt), z.B. in Hinblick auf Geschäftnutzen, Eindeutigkeit, Vollständigkeit, Korrektheit.
  • Verifikation („doing things right“) stellt dabei das Qualitätslevel der Anforderung sicher, z.B. durch Standards und Vorlagen, Reviews, Fehlerlimit, Verständlichkeit.

6. Anforderungen vereinbaren

  • In diesem Schritt geht es um die förmliche, vertragliche Vereinbarung der Anforderungen für das Produkt. Sie wird getroffen, bevor das Produkt umgesetzt wird.
  • Hier werden die Anforderungen als ein konkretes Projekt definiert, mit den dazu benötigten Ressourcen, Meilensteinen, Arbeitspakten, Qualiätszielen, Lizenzen usw.

7. Anforderungen verwalten

  • Folgende Umstände können zu Änderung der Anforderung führen:
    • Geänderte Markt- oder Kundenanforderungen
    • Unsicherheiten, falsche Annahmen
    • Anfangs unklare Anforderungen
  • Das Änderungsmanagement durchläuft dabei meist folgende Schritte:
    • Änderung erfassen per Änderungsantrag
    • Auswirkungsanalyse im Hinblick auf Umfang, Kosten, Risiken, etc.
    • Freigabe der Entscheidung, z.B. durch PMO oder Entwicklungsleitung etc.
    • Priorisierung, Planung und Beauftragung der Umsetzung & Festlegen von Verantwortlichkeiten
    • Umsetzung der Änderung
    • Test, Abnahme und Freigabe der Änderung
    • Änderungsdokumentation Changelog Produktes

Tools für Anforderungsmanagement

  • OpenSource
    • rmToo
    • OSRMT
  • Kostenpflichtig
    • ReQtest
    • IRqA
    • Visure

Quellen

https://www.medical-design.news/sonstige/software-projekten-zum-erfolg-verhelfen.92791.html
Buch „Systematisches Requirements Engineering“ von Christof Ebert

IT-Sicherheitskonzept und BSI IT-Grundschutz

IT-Sicherheitskonzept und IT-Grundschutz

Unternehmen verarbeiten Informationen. Das bringt auch einige Risiken mit sich. Die Informationen könnten von Unbefugten eingesehen, manipuliert oder gelöscht werden. Auch ein befugter Anwender könnte die Daten aus Versehen löschen.
Wer sich nicht um diese Risiken kümmert, handelt fahrlässig und kann rechtlich belangt werden.
Ein IT-Sicherheitskonzept beschäftigt sich mit solchen Risiken in der Informationssicherheit und gibt einen Leitfaden, wie man mit ihnen umgehen soll.

Es sagt z.B. aus, wie man die Gefahr des Risiko-Eintritts verringert bzw. wie man ihre Auswirkungen verringert, sollten die Risiken doch einmal eingetreten sein.

Das IT-Sicherheitskonzept ist Teil des ISMS, des Information Security Management Systems. Das ISMS ist ein größeres Rahmenwerk und definiert die allgemeine Sicherheits-Strategie des Unternehmens. Das IT-Sicherheitskonzept beschreibt die taktische Umsetzung dieses Rahmenwerks im täglichen operativen Geschäft.

Zur Erstellung eines IT-Sicherheitskonzeptes kann man sich an an der ISO27001 und dem IT-Grundschutz Katalog des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und den 3 BSI Standards orientieren.

Für die ISO-Norm können Sie sogar Personenzertifizierungen erwerben.

 

BSI-Grundschutz Anleitung – Schritt für Schritt

Das sind die Schritte zur Erstellung eines IT-Sicherheitskonzeptes

1. Strukturanalyse

Bei der Strukturanalyse werden alle Bestandteile des Informationsverarbeitungsprozesses erfasst.
Zum Beispiel: Geräte, Zugriffskarten, Dokumente und Daten aber auch Mitarbeiter und Serverräume.
Man macht sozusagen eine Inventur der Informationsverarbeitung.

2. Schutzbedarfsfeststellung

Im nächsten Schritt wird der Schutzbedarf für die eben ermittelten Objekte festgelegt .

Verwendet werden dabei 3 Schutzbedarfskategorien: normaler, hoher und sehr hoher Schutzbedarf.

Jedes Objekt benötigt zudem einen Besitzer, der für die Einhaltung der Sicherheitsziele zusätndig ist. Bei einem Gerät wäre das zum Beispiel dessen Benutzer, bei einem Mitarbeiter ist es dessen Vorgesetzter – er kann ihn zum Beispiel zu einer Sicherheitsschulung schicken.

3. Modellierung

In diesem dritten Schritt werden die zwei vorangegangenen Schritte grafisch dargestellt.

Geräte und Netzwerkschnittstellen werden mit einander in Verbindung dargestellt. Teilweise wird auch dargestellt, welche Anwendungen auf den Systemen laufen, sowie beteiligte Mitarbeiter und Dokumente.

4. IT-Grundschutz-Check

Nun werden bislang bereits umgesetzte Sicherheitsmaßnahmen ermittelt und mit dem BSI IT-Grundschutz-Katalog verglichen.

Passen die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen zum in Schritt 2 ermittelten Schutzbedarf? Gegebenenfalls nehmen Sie hier Anpassungen vor.

5. Risikoanalyse

Gelegentlich ist eine weitere Risikoanalyse erforderlich, zum Beispiel wenn Sie Objekte mit hohem oder sehr hohem Schutzbedarf haben oder keinen passenden Baustein im IT-Grundschutz-Katalog finden.

Auf der BSI-Webseite finden Sie dazu nähere Infos im Rahmen des BSI-Standard 200-3.

 

Quellen:

Kompletter IT-Grundschutz-Kurs

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzSchulung/OnlinekursITGrundschutz2018/onlinekurs_itgrundschutz_node.html

https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Broschueren/Leitfaden_zur_Basis-Absicherung.html

Die BSI-Grundschutz-Standards

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzStandards/ITGrundschutzStandards_node.html

Die Schritte als Grafik

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzSchulung/OnlinekursITGrundschutz2018/Lektion_2_Sicherheitsmanagement/Lektion_2_09/Lektion_2_09_node.html

 

Recruitingvideos – Definition und Zahlen

Recruitingvideo

Für Recruitingvideos gibt es verschiedene Bezeichnungen:

  • Mitarbeitervideos
  • Karrierevideos
  • Arbeitgeberfilme

In der Zeit von demografischem Wandel und Fachkräftemangel wird es dazu genutzt, sich als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren („Employer Branding“) und qualifizierte Mitarbeiter („Qualität statt Quantität“) zu gewinnen.

Der Anteil der 25 – 44 jährigen wird sich in 10 Jahren nahezu halbieren.
Quelle: BertelsmannStiftung Hintregrundpapier

Die Bewerber sollen erfahren: Warum soll ich mich ausgerechnet bei diesem Unternehmen bewerben und nicht bei einem anderen? Authentizität ist hier gefragt, statt einem glattgebügelten Werbefilm.

Recruitingvideos sind authentisch. Im Zentrum stehen Mitarbeiter und Azubis, die in Interviews aus eigener Erfahrung berichten. So lassen sich vor allem weiche Faktoren am glaubwürdigsten kommunizieren.

Weiche Faktoren werden immer wichtiger:
Über 50 % der Bewerber ist ein kollegiales Arbeitsumfeld wichtig.
Über 40 % legen Wert auf Aufstiegschancen und gute Work-Life-Balance.
Quelle: Kienbaum Studie

Video hebt Ihre Stellenanzeige inmitten hunderter anderer Gesuche von Konkurrenzunternehmen hervor. Jobbörsen, wie monster.de bieten dafür bereits spezielle Employer-Branding-Anzeigen.. Warum also die besten Mitarbeiter der Konkurrenz überlassen?

Mit Video sind sie mobil. Wer hat schon Lust winzige Textanzeigen auf dem Smartphone-Display zu lesen, wenn er stattdessen ein Video wählen kann? Mit einem Recruitingvideo geben Sie Bewerbern die Möglichkeit, sich unkompliziert einfach unterwegs einen Einblick in das Unternehmen zu verschaffen, für weitere Recherchen bieten sich dann Zuhause zusätzlich noch Desktop-PC und Telefon.

Die mobile Nutzung des Internets hat sich in den letzten Jahren auf über 40 % nahezu verdoppelt.
Und speziell nach Stellenanzeigen haben bereits 14 % der Nutzer mobil gesucht. Tendenz steigend.
Quellen: ARD & ZDF Onlinestudie
Google Studie „Our mobile Planet Germany“

Qualifizierte Mitarbeiter und ein starkes Firmenimage. Ein Recruiting-Video ist gleich doppelt effektiv.
Die Produktion eines Recruitingvideos muss dabei nicht teuer sein. Informieren Sie sich unverbindlich über die Möglichkeiten und nehmen Sie Kontakt auf.

Weitere Infos zum Thema: „Recruitingvideo-Angebote“

Die Produktionsschritte eines Unternehmensvideos

unternehmensvideo münchen

Statt teurer, unglaubwürdiger Werbefilme: Präsentieren Sie Ihr Unternehmen in einer authentischen Videoreportage.

SabineSarfert.de produziert solche Videos. Individuell und modern. Erfahren Sie nachfolgend, wie so eine Videoproduktion abläuft.

Was ist eine Unternehmens-Videoreportage?

Eine Unternehmens-Videoreportage zeigt Aufnahmen des Firmengebäudes, der Räumlichkeiten und Produktionsabläufe (Vorstellung von meist ca. 3 Tätigkeitsschwerpunkten der Firma). Authentische O-Töne und Interviews mit Kunden, Mitarbeitern und Chefs geben Ihrer Firma ein Gesicht und schaffen eine persönliche vertrauensvolle Bindung zu Ihren Kunden und Partnern.

Im Gegensatz zu teuren, unglaubwürdigen Werbefilmproduktionen überzeugt eine Videoreportage durch Ihre Authentizität und hohe Glaubwürdigkeit. Hier muss niemand seinen Text vorher auswendig einüben.

Mit professionellem und gleichzeitig leichtem und flexiblem Eqipment ist eine Unternehmens-Videoreportage auch mit vergleichsweise geringem Investitionsaufwand umsetzbar.

Die Produktionssschritte

Briefing & Konzeption

Eine Unternehmens-Videoreportage setzt eine gute Konzeption voraus. Analysiert werden muss das Ziel des Videos. Wen wollen Sie ansprechen? Welche Kernfaktoren Ihres Unternehmens wollen Sie kommunizieren?

Auf Basis Ihrer Wünsche und den erörterten Kommunikationszielen entsteht das Drehkonzept. So bekommen Sie schon vorab einen Eindruck über die Inhalte Ihres Videos.

ZIEL: Freigabe des Drehkonzepts / Storyboard

Produktionsplanung

Wenn das Drehkonzept steht, werden die Drehtage geplant. Je nach geplanten Inhalten muss ggf. auch Spezialequipment hinzugezogen werden (z.B. Slider/Schienen, Kamerakräne, Unterwasserkamera) dies kann die Produktionszeit gegebenenfalls verlängern.

In enger Abstimmung mit Ihnen wird der Zeitplan für den Drehtag geplant, sodass die Arbeiten zügig ablaufen können, niemand unnötig warten muss oder gestört wird.

Während der Dreharbeiten müssen alle ausgewählten Drehorte zugänglich sein und alle mitwirkenden Personen müssen während des vereinbarten Drehtermins anwesend sein.<(p>

ZIEL: Abtimmung & Freigabe Dreh-Zeitplans

Postproduktion

In der Postproduktion wird das aufgenommene Material gesichtet und dem Drehkkonzept entsprechend zusammengeschnitten.

Audiomaterial wird bearbeitet, Color Correction verleiht den Aufnahmen die gewünschte Farbstimmung. Einblendungen, Grafiken, Effekte und ggf. 3D-Animationen werden erstellt.

Ein kleines aber sehr wichtiges Element ist die Musik, sie verleiht einer Szene das Besondere. Insofern es im Drehkonzept vorgesehen wurde, spricht nun ein professioneller Sprechergewünschte Textpassagen ein, die schließlich zusammen mit der Musik unter den Film gelegt werden.

ZIEL: Freigabe der finalen Schnittversion

Finales Rendering & Übergabe

Nach Einarbeitung letzter Änderungswünsche im Schnitt, wird Ihr Video in der finalen Auflösung gerendert.

Nutzen Sie nun die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Ihr Video, ob auf Ihrer Webseite, in sozialen Netzwerken oder per QR-Code sogar auf Ihren Drucksachen

ZIEL: Übergabe des finalen Videos in HD- bzw. Full-HD-Qualität

Recruitingvideo – Die Tops & Flops

Recruitingvideo_Top+Flop

Beim Kampf um das beste Personal reichen nett formulierte Stellenanzeigen schon lang nicht mehr aus.

Recruiting-Videos sind im Kommen. Sie können ergänzend in eine Online-Stellenanzeige eingebunden werden und kommunizieren neben den sachlichen Fakten auch weiche Faktoren, wie Karrierechancen und Betriebsklima – ein wichtiges Entscheidungskriterium bei begehrten Fachkräften.

Nebenbei stärkt ein Recruiting-Video mit seinem imagebildenden Charakter auch die Arbeitgebermarke. Sozusagen Public Relation Arbeit und Personalmanagement in einem.

Einen schönen Artikel zu diesem Thema habe ich online gefunden, dieser vergleicht zudem auch noch gute und schlechte Recruiting-Videos: Der Artikel auf personalmarketing2null.de

Ein kleiner Vorgeschmack auf eines der dort genannten positiven Beispiele:

Viel Spaß beim Lesen!